Der Fluss Don
Der Fluss Don ist einer der bedeutenden Flüsse im Nordosten Schottlands. Er entspringt im Herzen der Cairngorm zwischen Braemar und Tomintoul. Er versorgte viele Industrien entlang seines Verlaufs, von denen einige noch heute bestehen, mit Energie und Wasser. In Mugiemoss und Inverurie sind immer noch Papiermühlen in Betrieb.
Donmouth heute
Das Donmouth-Gebiet hat sich seit den Tagen des ursprünglichen Hafens, umgeben von der Kathedrale von St. Machar und dem Kings College, dramatisch gewandelt. Heute gehört Donmouth zum zentralen Stadtgebiet von Aberdeen City, der Ölhauptstadt Europas, aber es hat noch viel von seiner ursprünglichen Atmosphäre beibehalten. Es wird von der Fernstraße A92 durchquert und entlang des Nordufers stehen Häuser, aber es ist dennoch ein Zufluchtsort für wildlebende Tiere. Nördlich der Flussmündung beginnt das ausgedehnteste Dünensystem in Schottland, das sich bis zum ca. 19 km weiter nördlich gelegenen Collieston erstreckt. Viele Hunderte von Watvögeln und anderen Wasservögeln wie beispielsweise Krickenten, Schellenten und Reiherenten überwintern hier. Seehunde kommen auf den Inseln im Fluss an Land und wenn Sie sehr viel Glück haben, können Sie sogar einen Otter sehen.
Das Naturschutzgebiet besteht aus 5 besonderen Lebensräumen:
Der Fluss
Es gibt angenehme Spaziergänge auf beiden Seiten des Flusses, hinauf zum historischen Brig O' Balgownie aus dem Jahre 1286 und hinunter zum Strand und zu den Sanddünen. Ohne das ständige Wechselspiel zwischen dem Flusswasser und dem Meer gäbe es Donmouth nicht. Die Erosion und Ablagerung von Sand und Schlick durch den Fluss und das Meer haben zusammen mit dem Aufeinandertreffen von Salz- und Süßwasser die Gestalt der Flussmündung und den in ihr und um sie herum lebenden Tier- und Pflanzenbestand geformt. Bei Ebbe sind die Wattflächen ein "Restaurant" für Watvögel. Der Schlick ist voller winziger Würmer, Schnecken und Schalentiere, nach denen die Watvögel mit ihren langen Schnäbeln suchen. Das Wasser selbst ist Heimat für Fische und andere kleine Lebewesen, von denen sich viele zwischen den Pflanzen verstecken. Die Seehunde, Enten, Kormorane und Reiher finden hier ebenfalls eine reiche Mahlzeit!
Waldland
Das Südufer zwischen den beiden Brücken ist bis zur Wasserkante hinunter bewaldet. Zu den Baumarten gehören Weide, Esche, Ahorn und Buche. Halten Sie am Wasserrand Ausschau nach Vögeln, die dort trinken, sich waschen oder nur Schutz suchen. Während der Sommermonate beherbergen die Bäume eine breite Vielfalt an kleinen Vögeln, u.a. Fitisse, Blaumeisen und Dorngrasmücken.
Der Strand und die Sanddünen
Der Strand nördlich des Don konnte sich relativ natürlich entwickeln. Sanddünen beherrschen die landwärts gelegene Seite des Strandes. Diese haben sich über Hunderte von Jahren dadurch gebildet, dass sich der Sand um Felsen und Pflanzenbewuchs herum angesammelt hat. Durch das Herumwehen des Sandes und den Einfluss der Wellen befinden sich die Dünen in ständiger Bewegung. Vor noch nicht allzu langer Zeit lagen die Dünen mindestens 30 Meter näher am Meer. Gemeiner Strandhafer und Blaustrandhafer sind zwei der häufigsten Dünenpflanzen. Beide sind an Wassermangel angepasst und daran, vom Sand begraben zu werden. Diese Arten sind wichtig, um bei der Entwicklung und Stabilisierung der Dünen zu helfen. Auf einigen der gefestigteren Dünen gedeihen Gemeiner Hornklee, Klappertopf und wildes Stiefmütterchen. Halten Sie auch Ausschau nach Lerchen, die im Frühsommer hoch am Himmel singen, und nach den Schmetterlingen Hauhechelbläuling, Roter Admiral oder Großer Perlmutterfalter bei der Nahrungssuche auf den Blumen.
Salzmarschen
Entlang dem Südufer östlich der King St Bridge gibt es ein kleines Salzmarschgebiet. Dieses Gelände wird bei sehr hohen Wasserständen überflutet, befindet sich aber über lange Zeitspannen oberhalb des Wasserspiegels. Hier finden sich eine Reihe von Pflanzen, die daran angepasst sind, von Zeit zu Zeit von Salzwasser überflutet zu werden. Hierzu gehören Echtes Löffelkraut, Gemeine Grasnelke und Strandried. Die Salzmarsch wird bei Hochwasser auch von den Watvögeln als Zufluchtsort genutzt. Das Meer hat Aberdeen zu einem großen Teil seines Reichtums verholfen. Bei seinen ständig wechselnden Stimmungen gibt es immer etwas zu sehen. Halten Sie nach Vögeln wie beispielsweise Basstölpeln oder Eiderenten Ausschau, die die Küste rauf und runter fliegen, und wenn Sie Glück haben, könnten Sie einen Delfin oder Tümmler beobachten.


