Einleitung

Hunderte von Jahren gingen die Ochsenhändler den langen Weg vom Limfjord im Norden nach Deutschland, um die Ochsen zur Mästung in die Marsch im südlichen Jütland zu treiben, bevor es dann weiter zum Verkauf nach Deutschland und Holland ging. Der Weg, den sie nahmen, heißt Drivvejen (Ochsenweg)

In diesem Gebiet kann man heute ca.120 km lang den Spuren der Ochsentreiber folgen, von Hviding südlich von Ribe, wo bis 1920 die Landesgrenze zu Deutschland verlief – bis zur Amtsbezirksgrenze nördlich von Ølgod.

Die Landschaft ist flach, der Himmel hoch und man kann viele Kilometer weit sehen.

Wenn man von Norden oder Süden Richtung Ribe kommt, kann man den Dom hoch über den Marschwiesen emporragen sehen, und man verspürt den Flügelschlag der Geschichte, denn diesen Anblick sahen bereits die Wanderer vor fast tausend Jahren.

Die Dörfer auf der sandigen Erde im Westen Jütlands liegen weit auseinander.

Einige sind kleinere Bahnhofsorte, die entlang der Eisenbahnstrecke entstanden, andere Dörfer mit Bauernhöfen, Kirche und Dorfkrug.

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